Dies ist eine sehr häufig gestellte Frage zum Thema Inwiefern das Mittelalter unsere Gesellschaft beeinflusst hat. Doch ist dies wirklich so? Haben wir unsere Gesellschaft, mit all unseren Rechten und der Selbstbestimmung wirklich aufgrund des Mittelalters? Eines ist sicher, diese Zeit hat unsre Gesellschaft beeinflusst. Durch sie gibt es Bürgermeister, es gibt verschiedene Ämter, die zu Gunster der Stadtbewohner gewählt und vergeben werden. Man kann zwar sagen, dass die Gesellschaftschichten immer noch aus einer Mittel-, Ober-, und einer Unterschicht bestehen und sich diese in ihrer größe auch sehr ähneln , doch muss man auch sagen, dass diese sich von unserem Grundprinzip der Rechts sehr deutlich unterscheiden. So hat bei uns schließlich jeder dass Recht ein Bürger einer Stadt zu werden, unabhängig von seinem Vermögen, jeder Bewohner hat politische Rechte, Frauen und Männer haben die gleichen Rechte und man darf aufgrund seiner Religiösität nicht verfolgt oder missachtet werden. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was wir heute für Rechte besitzen, was einem doch sehr deutlich macht, dass es einige sehr Grundlegende unterschiede zwischen unsrem heutigen Recht und den Rechten aus dem Mittelalter gibt.
Zusammenfassend kann man zwar sagen, dass einiges aus dem Mittelalter eine Art Grundgerüst unserer Gesellschaft sind, doch haben sich die Recht stark zur Gleichberechtigung aller hin verändert.
Donnerstag, 22. April 2010
Mittwoch, 21. April 2010
Gründungswelle von Städten im 11 Jahrhundert
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches gab es nur noch wenige Städte nordlich der Alpen. Diese wenigen Städte lagen zum größten Teil in früheren Bischofssitzen und hinter den Mauern der alten römischen Städte. Sie lagen aber auch an Märkten und Handelsstraßen.
Während des Ausbaus des Landes ließen Könige und geistliche - und weltliche Fürsten die Siedlungen nahe der Kirchen, Klöstern, Burgen und Pfalzen in den Rang einer Stadt erheben. Sie gründeten aber während des Landesausbaus auch weitere Städte.
Für diese Gründungswelle gab es verschiedene Gründe:
Während des Ausbaus des Landes ließen Könige und geistliche - und weltliche Fürsten die Siedlungen nahe der Kirchen, Klöstern, Burgen und Pfalzen in den Rang einer Stadt erheben. Sie gründeten aber während des Landesausbaus auch weitere Städte.
Für diese Gründungswelle gab es verschiedene Gründe:
- Durch die Entwicklung ertragssteigernder Erfindungen verbesserte sich die Ernährung und ermöglichte so das starke Wachstum der Bevölkerung und die Arbeitsteilung der Land - und Stadtleute
- Die steigende Herstellung von Produkten und der wachsende (Fern)Handel steigerten den Wohlstand und förderten so den Übergang von Natural- zur Geldwirtschaft.
Gotik und Romanik, die unterschiedlichen Baustile
Merkmale der Romanik:
Seit der Antike war die Architektur der Romanik der erste monumentale (sehr groß, gewaltig) Baustil. In der Epoche der Romanik war die künstlerische Hauptaufgabe der Bau von
Kirchen. Es wurden Künstler und Baumeister nie namentlich genannt, da nur Gott und die Kirchen wichtig waren.
Kirchen. Es wurden Künstler und Baumeister nie namentlich genannt, da nur Gott und die Kirchen wichtig waren.Burgen für Ritter und Adelige, Klöster für den Klerus, Kirche und Stadtmauer für die Bürger, bürgerliche Großbauten wie Rathaus wurden in dieser Zeit noch nicht gebaut. Diese entstanden erst ab dem 14. Jahrhundert in der Gotik.
Typische Baustile der Romanik war die Bauform der Basilika. Die Baukörper sind aus klaren, geometrisch geformten Kuben zusammengesetzt. Der Eindruck ist massig, schwer
und blockhaft.
und blockhaft. Typisch für die romanische Baukunst sind auch Rundbögen und dicke Mauern mit sehr kleinen Fenstern. Der Rundbogen wird für die Überwölbung von Mauerwerksöffnungen und Räumen verwendet. Durch den romanischen Rundbogen wird das Wuchtige und Massive der Romanik noch mehr unterstützt.
In der Romanik gab es kaum Verzierungen und innen war es eher nüchtern und streng.
In der Romanik gab es kaum Verzierungen und innen war es eher nüchtern und streng.
Merkmale der Gotik:
In dieser Zeit lösten sich die Menschen vom düsteren Ernst der romanischen Zeitalters. Aus ihrer Furcht vor Gott wurde eine Art von Ehrfurcht. Deshalb gibt es so viele Kirchen im gotischen Baustil. Die Kennzeichen des gotischen Bausstils sind: Kreuzrippengewölbe, Spitzbögen und Streberwerke, große Fenster, Tore und steinernes Schmuckwerk. Eine weitere Besonderheit waren die reichverzieren großen und bunten Fenstern.
Dienstag, 20. April 2010
Die Gesellschaftsschichten im Mittelalter
Wie Ihr schon auf den Bild sehen könnt war die Gesellschaft im Mittelalter in verschiedene Schichten aufgeteilt, was bedeutet, dass die Stadtbewohner ungleiche Rechte hatten.
Unterteilt wurde in Unter-, Mittel-, und Oberschicht. Die Obershicht war eine kleine Minderheit, die vorwiegend aus Patriezeiern der reichen Oberschicht stammten. Zur wohlhabenden Mittelschicht gehörten Handwerker, weniger vermögende Beamten und Kaufleute. Die große Masse bestand aus Kleinhändlern und Krämern, der Gesellen, Lehrlinge, Dienstboten, Tagelöhner, Mägde und Knechte zählten damals zur Unterschicht.Die Unterschicht war, wie man sieht ein sehr großer Teil der Gesellschaft, in manchen Städten betrug sie bis zu zwei Drittel der Bewohnern. Sie waren keine Bürger im eigentlichen Sinne sondern nur Einwohner ohne politische Rechte. Bürger konnten nur diejenigen werden, die genügend Vermögen hatten oder Beispielsweise durch eine Heirat erwerben konnten. Eine besondere Ausnahme zu den oben erwähnten Stadtbürgern war die Jüdische Bevölkerung. Die Juden wurden von einigen Königen und Bischöfen in ihre Städte geholt und standen dann unter deren Schutz. Allerdings basaßen die Juden kein volles Bürgerrecht. Durch die steigende frömmigkeit unter den Bürgern entstand auch eine immer stärker werdende Religiöse zwiespältigkeit. Der Judenhass verstärkte sich immer mehr, es wurden Behauptungen laut, dass die Juden die Stadtbrunnen vergiftet, und gräueltaten verübt hätten. Deshalb verweigerte man ihnen die annahme am Lehenswesen. Außerdem mussten sie, wie auch die Muslime klar durch ihre Kleidung erkennbar sein. Dies war einer der Gründe, wieso viele der Juden ausgewandert sind.
Sonntag, 18. April 2010
Wie erkennt man eine mittelalterliche Stadt?
Es gibt viele mittelalterlichen Städte ,die bis heute noch vorhanden sind, einige Beispiele aus unserer Umgebung sind zum Beispiel Riedlingen oder auch die Biberacher Altstadt.Dies kann man an einigen Kennzeichen deutlich erkennen.Bedeutend war zum Beispiel schon die Lage, was beudeutet dass eine solche Stadt meist an einem Fluss lag, was man zum Beispiel in Biberach gut beobachtet kann. Dies sorgte nämlich für eine art Abfallentsorgung, da die Bewohner ihren Abfall einfach in den Fluss warfen.
Auserdem wurden die Städte meist vom Ländlichen abgegrenzt, sprich die Stadt war von hohen Mauern, Wällen, Toren und Gräben umschlossen, die auch heute noch teilweise vorhanden sind. Eine weitere Auffälligkeit, die man auch heute noch bei vielen Städten beobachten kann war das Zentrum einer Stadt,ein großer freier Platz, der Marktplatz, meiststanden dort Kirche und Rathaus, oft auch ein Brunnen. Das Zentrum war meist sehr prachtvoll gestaltet, mit hohen Fachwerkhäusern in denen sich der Rathsherr oder Bürgermeister aufhielt.
Ein weiterses erkennungszeichen sind enge und verwinklte Gassen, die alle zum Zentrum führen.
Die Städte unterschieden sich nicht nur optisch sondern auch rechtlich und wirtschaftlich vom Land ab. Wirtschaftlich herrschten handwerkliche und gewerbliche Produktionen und Handel vor. Ein weiteres Kennzeichen war der Umschlag und die Verteilung von Waren zwischen Satdt und Land und den Regionen städtischer Märkte.
Auserdem wurden die Städte meist vom Ländlichen abgegrenzt, sprich die Stadt war von hohen Mauern, Wällen, Toren und Gräben umschlossen, die auch heute noch teilweise vorhanden sind. Eine weitere Auffälligkeit, die man auch heute noch bei vielen Städten beobachten kann war das Zentrum einer Stadt,ein großer freier Platz, der Marktplatz, meiststanden dort Kirche und Rathaus, oft auch ein Brunnen. Das Zentrum war meist sehr prachtvoll gestaltet, mit hohen Fachwerkhäusern in denen sich der Rathsherr oder Bürgermeister aufhielt.
Ein weiterses erkennungszeichen sind enge und verwinklte Gassen, die alle zum Zentrum führen.
Die Städte unterschieden sich nicht nur optisch sondern auch rechtlich und wirtschaftlich vom Land ab. Wirtschaftlich herrschten handwerkliche und gewerbliche Produktionen und Handel vor. Ein weiteres Kennzeichen war der Umschlag und die Verteilung von Waren zwischen Satdt und Land und den Regionen städtischer Märkte.
Auch rechtlich hob sich die Stadt vom Land ab. Sie hatte nämlich ihre eigene Gerichtsbarkeit und Verwaltung, wodurch deren Bürger zu einer Rechts- und Friedensgemeinschaft wurden, der sogenannten Bürgerschaft. Die Grundlage des städtischen Rechts waren vorallem die Privilegien, die ein Stadtherr seinen Bürgern verlieh. Dazu gehörten das Markt-, Münz-, Befestigungs-, und Zollrecht sowie Handelsrecht, die Werhoheit und die Gerichtshoheit. Wer in einer Stadt lebte hatte also einiges an Privilegien, wie zum Beispiel, dass sie nicht vor ein fremdes Gericht gezogen werden durften, sie mussten keine Frondienste leisten, konnten ohne Genehmigung eines Herrn heiraten und ohne Einschränkungen ihren Besitz vererben oder verkaufen. Außerdem konnten sie ihren Wohnsitz frei wechseln. Dies alles gab ihnen den Status als Freie, was der Landbevölkerung meist verwehrt blieb.
Freitag, 16. April 2010
Aufbau der mittelalterlichen Stadt

Die Stadtmauer:
Da ein Teil der Stadtbewohner reich waren, wurde die Stadt auch oft von Feinden angegriffen. Um sich zu schützen errichteten sie ein dicke Stadtmauer. Sie wurde aus Steinblöcken oder aus Ziegeln gebaut. Innerhalb der Mauer verlief ein Wehrgang und von den hohen Wehrtürmen konnte der Wächter die Umgebung beobachten.
Meist war rund um den Graben ein tiefer Wassergraben. Über eine Zugbrücke gelangte man dann zum Stadttor. Das Stadttor war zusätzlich noch durch Fallgitter geschützt und alle die in die Stadt wollten wurden erst am Stadttor überprüft.
Der Marktplatz:


Das Zentrum der Sadt war der Marktplatz mit einem Brunnen. Dort wurde einmal in der Woche Markt abgehalten. Es kamen Bauern um ihre Waren zu verkaufen, Handwerker boten ihre Produkte an und Kaufleuten brachten die Waren von ihren Reisen mit.
Dort stand auch das Rathaus in dem Bürgermeister und Ratsherrn arbeiteten.

Ganz besonders Stolz waren die Bürger auf ihre Kirche, denn die hatte lange dafür gespart. Es wurde als Symbol für die Herrlichkeit Gottes angesehen.
Beim Marktplatz lag auch das Zeughause in dem Waffen gelagert waren. Wenn die Stadt angefriffen wurde, wurden die Kämpfer dort bewaffnet.
Um den Marktplatz herum waren auch die Häuser der Reichen Händler und Kaufleute. All diese Gebäude waren aus Stein.

An der Stadtmauer waren die Bürgerhäuser in Parzellen angeordnet und eng aneinander gebaut. Die Häuser bestanden aus Holz und das Dach wurde mit Stroh und Holzschindeln bedeckt. Dort waren die Gassen schmal und ungepflastert. Abfälle und Abwässer wurde auf die Straße gelehrt und die Haustiere (Schweine, Hühner,...) befanden sich auch auf der Straße.
Außerhalb der Stadtmauer lag der Galgenberg und meistens auch der Friedhof.
Die Vielfalt der mittelalterlichen Städte im Deutschen Reich
Bis zu knapp 4000 Städte gab es 1320 im Deutschen Reich. Von diesen 4000 Städten wurden nur etwa 50 Städte als Großstadt bezeichnet. Nach damaligem Verständnis besaß eine Großstadt mehr als 5000 Einwohner. Der größte Teil waren also Kleinstädte, die nach unserer heutigen Sicht eher als Dörfer bezeichnet werden würden.
Hauptsächlich wird die Vielfalt der mittelalterlichen Städte nach ihrer Größe in Klein-, Mittel-, Groß- und Weltstädte unterschieden. Die Vielfalt der Städte wird auch nach ihrer Entstehung (gewachsene Städte und Gründungsstädte) unterschieden. Man unterscheidet auch die Städte nach ihrem wirtschaftlichen Schwerpunkt (Handels-, Handwerks-, Gewerbe- oder Ackerbürgerstädte) oder nach dem Rang des Stadtherrn (Bischofsstädte, Städte eines Landesgerrn oder des Kaiseres).
Hauptsächlich wird die Vielfalt der mittelalterlichen Städte nach ihrer Größe in Klein-, Mittel-, Groß- und Weltstädte unterschieden. Die Vielfalt der Städte wird auch nach ihrer Entstehung (gewachsene Städte und Gründungsstädte) unterschieden. Man unterscheidet auch die Städte nach ihrem wirtschaftlichen Schwerpunkt (Handels-, Handwerks-, Gewerbe- oder Ackerbürgerstädte) oder nach dem Rang des Stadtherrn (Bischofsstädte, Städte eines Landesgerrn oder des Kaiseres).
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